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Vera Lenz, Jahrgang 1964, Heilpädagogin, seit 1993 in der pädagogischen Frühförderung tätig.
Die Grundlage der Entwicklungsförderung ist das Vertrautwerden mit dem Kind und seiner spezifischen Situation. Die Einzigartigkeit jeder Situation eines Kindes und seiner Familie erfordert ein hohes Maß an individueller Gestaltung der Hilfe. Hierbei spielt die Einbeziehung der Bezugspersonen / Eltern eine wichtige Rolle. Das heißt die žArbeit findet auch in und mit der Familie statt.
Bei der Entwicklungsförderung geht es mir nicht um ein Training von Einzelfunktionen, sondern darum im gemeinsamen Spiel dem Kind die Möglichkeit zu selbstbestimmtem Handeln, Entdecken und Experimentieren anzubieten. Wichtig erscheint mir dabei das Schaffen von Situationen, in denen das Kind sich und sein Handeln positiv erlebt, Freude und Selbstbestätigung empfindet und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten erfährt.
Die Wirksamkeit der Entwicklungsförderung wird weniger durch die Wahl der richtigen Methode bestimmt sondern ist vielmehr von der Art der €žVermittlung abhängig. Es wird davon ausgegangen, das die Qualität der Beziehungsgestaltung, des Dialoges zwischen Kind, Eltern und Mitarbeiter eine erfolgreiche Förderung ausmachen.
Eine verlässliche, akzeptierende und ehrliche Beziehung ist somit die Voraussetzung für das Gelingen einer Maßnahme.
Zwischen den am Förderprozess beteiligten Personen bzw. Institutionen ist eine fachübergreifende Zusammenarbeit erforderlich.
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